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Unsere Anreise nach Irland begann mit dem Zusammentreffen der Teilnehmer am frühen Sonntag morgen am 12.06.2005 am Kieler Zob. Nach kurzer Anwesenheitskontrolle ging es auch schon los auf die große Reise, eine tolle Woche sollte vor uns liegen!

Der ungefähre Ablauf der Anreise:
1. Im Linienbus vom Kieler Zob zum Hamburger Flughafen (ca 1 Stunde 15 Minuten)

2. Flug von Hamburg nach Dublin (ca 1 1/2 Stunden)

3. Linienbus von Dublin nach Galway (ca 4 Stunden)

Bericht des ersten Tages: Das frühe Aufstehen hat mir an diesem Tag nichts ausgemacht, obwohl ich recht schnell die Müdigkeit merkte. Beim Treffen in Kiel war sie aber wie weggeblasen, es war klasse viele bekannte Gesichter zu sehen und zu wissen: Hey, mit euch verbringe ich ne geile Woche!
Klasse war auch mal wieder Piotr zu treffen, der ja leider vor kurzer Zeit von unserer Schule gegangen worden war.
Nach kurzem Warten kam auch schon der Bus, schnell die Sachen in den Gepäckraum und los ging die Tour!

Auf der Busfahrt nach Hamburg war nicht viel los, vielleicht ist es aber auch schon zu lange her, um mich an genaue Sachen zu erinnern...

Endlich am Flughafen, und was ist mal wieder los? Nakla, die ganze Halle ist Leer, nur eine einzige riesige Schlange und natürlich müssen wir uns an genau diese anstellen. Zum Glück ging es dann aber doch schneller, als ich dachte, und so kamen wir problemlos ins Flugzeug!




Der Flug lief auch relativ entspannt ab. Die Flugbegleiterinnen haben das Sicherheitsprogramm sehr lustig gestaltet, in dem die Sprecherin uns beim Gebrauch der Schwimmweste zur Vorsicht mit der Frisur warnte.
Bis auf einige Turbulenzen war der Flug sehr ruhig und ging meiner Meinung nach auch sehr schnell um, ich hatte ihn länger erwartet.



Durch die Zeitverschiebung dauerte unser Flug lediglich eine Stunde, noch ein Vorteil nach Irland hin- und nicht weg- zu fliegen.


Nach der Landung mussten alle natürlich erstmal eine sms an die Daheimgeblieben schreiben...




Danach ging es weiter im Linienbus einmal quer über die Insel, von Dublin (Ostküste) nach Galway (Westküste). Diese Fahrt dauerte ca 3 1/2 bis 4 Stunden. Mir sind dabei vor allen Dingen die unbequemen Sitze in Erinnerung geblieben, die das genießen der Landschaft im Vorbeifahren leicht erschwerten. Nichts desto weniger konnte ich schon mal ein par Impressionen über die Insel sammeln, wobei sie mir am Beginn etwas wie Schleswig-Holstein vorkam. Alles war grün, viele Felder, kleine Ein-Straßen-Dörfer über die ganze Strecke verteilt...
Eines fiel schon auf dieser Tour durch relativ uninteressantes Gebiet auf: Die Steinmauern, die man überall findet. Dazu aber später mehr.
Auf der langen Busfahrt konnten fast alle nicht mehr der Müdigkeit entgegenwirken und so schliefen viele einen großteil der knapp 4 Stunden. Zu den schlafenden Leuten gibt es bald ein zusammengeschnittenes extra Bild.





Ankunft in Galway: Nach einem kurzen Fußmarsch durch die halbe Stadt erreichten wir unsere Herberge, das Barnacles.

Es lag wie angekündigt mitten in der Fußgängerzone.
Unsere Zimmer waren alle ziemlich weit oben, sodass wir jeden Tag endlose Gänge und Stufen bewältigen mussten, um sie zu erreichen.



Die Zimmer an sich waren, naja, meiner Meinung nach "unterdurchschnittlich". 8 Betten auf kleinstem Raum, ein Stuhl (der den Namen "Stuhl" nicht verdient hat), eine kleine Möglichkeit etwas aufzuhängen, ein Mülleimer und ein Mini-Bad. Das wars. Das wars wirklich! Kein Tisch, kein Schrank...naja, hätten eh nicht mehr reingepasst. Wenigstens hatten wir jeder eine eigene Lampe über dem Bett (Mega-Luxus).

Normalerweise sind diese Umstände tolerierbar, denn man muss sie ja nur eine Woche aushalten. Jedoch machte die Tatsache, dass es wirklich nur dieses eine kleine Mini-Bad für 8 Leute gab, die Sache nicht akzeptabel. Zum Glück waren wir im Jungs-Zimmer nur 7 Personen, jedoch wurde es besonders zur Zeit der Krankheitsfälle eine Tortur (immerhin haben wir gelernt, dass man in einen Mülleimer mit Löchern nicht hereinkotzen sollte...)

Hier ein kleiner Vergleich:

Eines der Mädchenzimmer:

Das Jungszimmer:


Nach kurzer Eingewöhnungszeit ging es auch schon los, der über den Tag gesammelte Hunger musste getilgt werden. Enno, Hendrick, Melli, Lars, Jule und meine Wenigkeit entschieden uns am ersten Abend "Fish and Chips" essen zu gehen. Das Essen war zwar Fett-ultra, aber trotzdem lecker - dazu noch einigermaßen günstig. Die restlichen Reiseteilnehmer gingen in Kleingruppen in andere Restaurants, das Essensgeld stand frei zur Verfügung.



Danach ging es dann ab auf die Piste, in den Pub!!!
Auf Anraten unseres Irland-Experten Piotr gingen wir direkt in den seiner Meinung nach besten Pub der Stadt, nämlich dem "Kings Head". Dieser Pub wurde für die Meisten auch der Stardartpub der Reise, deswegen werde ich ihm eine eigene Sektion widmen!

Unsere erste legendäre Runde Bier in Irland:


Hier fand jedoch die erste Enttäuschung der Reise für mich statt: Hätte ich gewusst, das Guiness Kaffee-Plörre-Deluxe ist, hätte ich ne gescheite Kiste Flens mit rübergeschmuggelt. Zum Glück gibt es aber genug Bier-Alternativen, ich habe ab dem Abend "Smithwick" getrunken. Im Gegensatz zu mir schmeckte den meisten das Guiness aber sehr gut...naja, Geschmäcker sind eben verschieden...


Später am Abend spielte im Kings Head noch eine Live-Band, so wie jeden Tag. So gegen 00.00 Uhr entschied ich schlafen zu gehen, viele waren an diesem Abend sowiso nicht mehr mit losgezogen. Und so endete der erste Tag in Irland, 5 tolle weitere sollten noch folgen!!!






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